Der malaysische Botschafter in Aserbaidschan, Ahmad Kamrizamil Mohd Riza, erklärte in einem Interview mit Report, dass malaysische Unternehmen an Partnerschaften im LNG- und LPG-Sektor Aserbaidschans interessiert sind.
Aserbaidschan sei ein strategischer Energieakteur mit entwickelter Pipeline-Infrastruktur und trage wesentlich zur Energiesicherheit Europas bei. Dies eröffne zahlreiche Möglichkeiten für malaysische Firmen, die über umfangreiche Erfahrung im Bau von Infrastrukturen, Gasverarbeitungstechnologien und Speichersystemen verfügen.
Der Diplomat rief aserbaidschanische Unternehmen dazu auf, den Dialog mit malaysischen Firmen auf wichtigen Plattformen wie der Oil & Gas Asia (OGA) 2025 in Kuala Lumpur zu intensivieren. Auch das MATRADE-Büro in Istanbul biete wertvolle Kontakte zu malaysischen Exporteuren.
Ein weiterer vielversprechender Bereich sei die erneuerbare Energie. Aserbaidschan plane, den Anteil der grünen Energie an der Gesamtkapazität bis 2027 von 21,3 % auf 33,7 % zu erhöhen. Malaysias Programme wie der NIMP 2030, die Strategie für grüne Investitionen und die Politik der Kreislaufwirtschaft könnten, so Riza, eine solide Grundlage für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit schaffen.
