In den letzten Monaten häufen sich in den lokalen Medien Berichte über eine steigende Zahl von Todesfällen bei Kindern durch Herzinsuffizienz. Fachleute sehen darin ein ernstes Warnsignal für Eltern.
Laut Dr. Shahveled Mamedov könnte eine mögliche Ursache der zunehmende Anteil an Kaiserschnittgeburten sein.
“Dies kann in einigen Fällen zu angeborenen Fehlbildungen führen, darunter auch Herzprobleme. Erste Symptome sind oft eine Blaufärbung um Mund und Nase, Atemnot und Erstickungsanfälle. In solchen Fällen sollten Eltern unbedingt einen Arzt aufsuchen. Manche Defekte, wie ein offenes Foramen ovale, sind meist harmlos und verschwinden mit dem Alter. Andere Herzfehler dagegen bergen ernsthafte Risiken und erfordern medizinische Überwachung”, erklärte er.
Der Mediziner Adil Geibulla betonte zudem die Notwendigkeit, Fälle plötzlicher Kindstode genauer zu untersuchen:
“Der Anstieg unerwarteter Todesfälle bei Minderjährigen ist ein sehr ernstes Problem. Leider werden Kinder, vor allem in ländlichen Gebieten, nach plötzlichem Tod oft ohne Klärung der Ursache beerdigt. Das verhindert eine präzise Diagnose.”
Experten weisen darauf hin, dass Herzinsuffizienz sowohl durch angeborene Herzfehler als auch durch erworbene Herzerkrankungen entstehen kann. Beide Fälle erfordern gründliche Abklärung.
Eltern sollten sofort einen Kardiologen aufsuchen, wenn Kinder plötzliche Müdigkeit, Atemnot, blaue Hautverfärbungen oder Ohnmachtsanfälle zeigen.
