Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew hat ein Dekret zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs unterzeichnet. Ein “ÖPNV-Fonds” wird eingerichtet, um Unternehmen mit umweltfreundlichen Bussen zu fördern. Außerdem entstehen neue kostenpflichtige Zonen in Baku.
Wie funktioniert das?
Autofahrer können den Zugang per App, Zahlungssystem oder SMS bezahlen. Es gibt Tages-, Wochen-, Monats- und Dauertarife. Ohne Zahlung erfassen Kameras das Kennzeichen und der Fahrer erhält ein Bußgeld.
Die Einnahmen fließen in den Fonds. Damit wird ein neues Vertragssystem zwischen Staat und Betreibern eingeführt. Der Staat legt künftig auch die Fahrpläne fest.
Experte Eldeniz Dschafarov erklärt: In Baku fahren derzeit 2.300 Busse, benötigt werden 2.800. Neue E-Busse kommen, alte Fahrzeuge werden ausgemustert, nicht-konforme Firmen gehen leer aus.
“Am meisten profitieren die Bürger: komfortabler, sicherer und pünktlicher Transport”, so der Experte.
