Pakistans Minister für Information und Rundfunk, Attaullah Tarar, erklärte, die Paraphierung des Friedensabkommens habe Aserbaidschan ermöglicht, Armenien die Hand zu reichen und das Land aus der Krise zu führen.
Wie Report meldet, betonte Tarar die vielseitigen und engen diplomatischen Beziehungen zwischen Baku und Islamabad.
„Aserbaidschan und Pakistan pflegen strategisch bedeutsame brüderliche Beziehungen. Unser Premierminister Muhammad Shehbaz Sharif hat sehr enge Kontakte zu Präsident Ilham Alijew. Ich betrachte den Präsidenten Aserbaidschans als herausragenden Führer, der viel für sein Land getan hat. Wir sind stolz darauf, dass Baku Gastgeber der COP29 war, an der wir ebenfalls teilgenommen haben. Wir haben bilaterale Besuche in Aserbaidschan durchgeführt. Auf Einladung besuchten wir Karabach, Latschin und Schuscha. Karabach ist die Perle Aserbaidschans, ein Land mit vielen schönen touristischen Orten. Pakistan war eines der wenigen Länder, die von Präsident Ilham Alijew eingeladen wurden. In Schuscha und Latschin führten wir sehr produktive Gespräche“, sagte Tarar.
Der Minister fügte hinzu, dass derzeit trilaterale Gespräche zwischen Islamabad, Ankara und Baku stattfinden. „Aserbaidschanische Delegationen besuchen Pakistan, und unsere Delegationen reisen nach Baku. Wir arbeiten weiterhin in den Bereichen Handel, Investitionen, Energie, Infrastruktur und anderen Sektoren zusammen. In den letzten Jahren haben sich die Beziehungen zwischen Pakistan und Aserbaidschan erheblich entwickelt, und wir schätzen diese Freundschaft sehr. Unser Volk hegt große Sympathie für Ihr Land. Viele pakistanische Touristen besuchen Baku, und auch Aserbaidschaner reisen nach Islamabad. Die Menschen in Pakistan betrachten Aserbaidschan als ein befreundetes und brüderliches Land“, erklärte er.
Tarar hob hervor, dass Islamabad Baku während der mehr als 30-jährigen Besatzungspolitik Eriwans stets unterstützt habe und einer seiner stärksten Verbündeten auf internationaler Ebene sei.
„Sowohl in Friedenszeiten als auch im Krieg hat Pakistan immer an der Seite Aserbaidschans gestanden. Ich betrachte das paraphiert Friedensabkommen zwischen Aserbaidschan und Armenien als einen großen Erfolg – das Ergebnis der vorausschauenden Führung von Präsident Ilham Alijew. Ebenso sollte Präsident Donald Trump für seine Vermittlungsrolle gewürdigt werden. Dieses Abkommen wird zur Entwicklung beider Länder und zur Stärkung der Stabilität in der Region beitragen. Islamabad wird stets auf der Seite Bakus stehen,“ betonte Tarar.
„Dank der Weitsicht von Präsident Alijew sind die Befreiung Karabachs und die Paraphierung des Friedensabkommens ein bedeutender Erfolg. Baku hat der Gegenseite die Hand gereicht und sie aus der Krise geführt – das Land ist in eine neue Ära eingetreten. Die Teilnahme von Präsident Alijew an der diesjährigen UN-Generalversammlung zeigt zudem, dass die Welt Aserbaidschan sehr ernst nimmt,“ fügte er hinzu.
