Präsident Ilham Alijew nahm am Gipfeltreffen des GUS-Staatsrats in Duschanbe teil

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Am 10. Oktober fanden in Duschanbe die Sitzungen des Rates der Staatsoberhäupter der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) im engen und erweiterten Format statt.
Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Alijew, nahm an dem Treffen teil.

Bilaterales Treffen zwischen den Präsidenten Aserbaidschans und Tadschikistans

Am selben Tag traf sich der Präsident Aserbaidschans, Ilham Alijew, zu einem Vier-Augen-Gespräch mit dem Präsidenten der Republik Tadschikistan, Emomali Rahmon.
Wie AzerTac berichtet, zeigten sich beide Seiten zufrieden über ihre bisherigen Begegnungen in Aserbaidschan, Tadschikistan sowie im Rahmen internationaler Veranstaltungen.
Die Gesprächspartner betonten, dass die gegenseitigen hochrangigen Besuche wesentlich zur Ausweitung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen beitragen.
Die Präsidenten hoben die erfolgreiche Entwicklung der aserbaidschanisch-tadschikischen Beziehungen hervor und tauschten sich über künftige Kooperationsperspektiven aus.

Rede von Präsident Ilham Alijew auf der Sitzung des GUS-Staatsrats

Während der Sitzung im engen Format dankte Präsident Ilham Alijew dem Präsidenten Tadschikistans, Emomali Rahmon, für die herzliche Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation des Treffens.

„Ich möchte dem brüderlichen Tadschikistan zu den Erfolgen gratulieren, die unter der Führung Seiner Exzellenz erzielt wurden. Bei jedem Besuch in Duschanbe sehe ich, wie sich die Hauptstadt rasant entwickelt und neue Gebäude entstehen. Diese Fortschritte freuen uns sehr als Freunde“, sagte der Staatschef.

Alijew betonte außerdem die stetige Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Tadschikistan:

„Unsere Beziehungen beruhen auf Brüderlichkeit, Freundschaft und gegenseitiger Unterstützung und verfügen über ein großes Entwicklungspotenzial“, erklärte er.

Humanitäre Zusammenarbeit und die Rolle von Latschin

Der Präsident sprach auch über die Stärkung der humanitären Zusammenarbeit und dankte den GUS-Mitgliedsstaaten für ihre Unterstützung der Stadt Latschin in der Region Ost-Sangesur als Kulturhauptstadt der GUS im Jahr 2025.

„Im Juni dieses Jahres fand in Latschin die Eröffnungszeremonie des ‚Jahres der Kulturhauptstadt der GUS‘ statt. Während der Veranstaltung wurden Informationen über die Geschichte und das kulturelle Erbe dieses alten aserbaidschanischen Gebiets präsentiert. Die Gäste konnten mit eigenen Augen das schnelle Wiederaufleben Latschins nach der Befreiung von 30 Jahren armenischer Besatzung sehen. Die vollständig zerstörte Stadt hat sich innerhalb weniger Jahre in eine der schönsten und lebenswertesten Städte Aserbaidschans verwandelt“, erklärte Alijew.

Die GUS-Spiele – ein Symbol für Freundschaft und Zusammenarbeit

In seiner Rede hob Ilham Alijew auch die Bedeutung der III. Spiele der GUS-Staaten hervor, die vom 28. September bis 8. Oktober in Aserbaidschan stattfanden.
Zentrum der Wettkämpfe war die historische Stadt Gandscha, die Heimat des großen aserbaidschanischen Dichters und Philosophen des 12. Jahrhunderts Nizami Gandschawi.
Neben Gandscha nahmen die Städte Gabala, Göygöl, Jewlach, Mingecevir, Chankendi und Scheki an den Spielen teil und empfingen über 1.600 Athleten aus 13 Ländern – sowohl GUS-Mitgliedsstaaten als auch Gastländer.

„Veranstaltungen wie die GUS-Spiele stärken die Freundschaft und Zusammenarbeit nicht nur innerhalb der Gemeinschaft, sondern auch darüber hinaus. Sie fördern Beziehungen, die auf Gleichberechtigung, gegenseitigen Interessen und gegenseitigem Respekt beruhen“, betonte der Präsident.

Erweiterte Sitzung des Staatsrats

An der erweiterten Sitzung nahmen der Präsident Tadschikistans Emomali Rahmon, der Präsident Turkmenistans Serdar Berdimuhamedow, der Generalsekretär der GUS Sergej Lebedew sowie die Vorsitzende der GUS-Menschenrechtskommission und Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation Tatjana Moskalkowa teil.

Am Ende des Treffens wurden die Abschlussdokumente unterzeichnet.
Darüber hinaus erhielt der Präsident Tadschikistans, Emomali Rahmon, die Medaille „Für Verdienste um die Entwicklung der humanitären Zusammenarbeit“.

Rahmon dankte dem Präsidenten Aserbaidschans für seine Teilnahme und betonte, dass Ilham Alijews Rede einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der GUS geleistet habe.

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