In diesem Jahr wurden Studierende mit äußerst niedrigen Ergebnissen — 155, 160, 177 — an staatliche Universitäten aufgenommen. Doch welche Zukunft erwartet sie nach vier Jahren Studium?
Bildungsexperte Kamran Asadov erklärt, dass die niedrigsten Grenzwerte 2025 in den Gruppen 1 und 2 verzeichnet wurden. Viele dieser Fachrichtungen sind auf dem heutigen Arbeitsmarkt kaum gefragt. Dennoch gilt das nicht für alle: Selbst Studierende, die mit minimalen Punkten an renommierte Universitäten gelangen, haben in manchen Bereichen gute Chancen, einen Job zu finden, da die Nachfrage stetig wächst.
Das Kernproblem liegt nicht in den niedrigen Punkten, sondern in der Qualität der Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte in gefragten Bereichen. Für das Studienjahr 2025/2026 wurden rund 61.000 Studienplätze bereitgestellt, davon sind bereits 57.000 vergeben.
