Frauen ohne offizielle Beschäftigung, die jedoch jahrelang ihre Familie und Kinder betreut haben, sind häufig vom Rentenanspruch ausgeschlossen – ein Thema, das in der Gesellschaft kontrovers diskutiert wird.
Der Abgeordnete des Milli Mejlis, Vugar Bayramov, erklärte, dass derzeit in Aserbaidschan eine Rentenamnestie läuft, die es vielen Bürgern, darunter auch Frauen, ermöglicht, Anspruch auf eine Arbeitsrente zu erhalten:
„Im Rahmen der neuen Amnestie erhalten unsere Bürger – einschließlich Frauen –, die zum 1. Juni 2018 lediglich einen Manat Rentenkapital besaßen, das Recht auf eine Arbeitsrente. Der Prozess läuft weiter“, so der Abgeordnete.
Er fügte hinzu, dass angesichts der Tatsache, dass Frauen im Durchschnitt weniger verdienen als Männer, vorgeschlagen werde, einen besonderen Koeffizienten bei der Berechnung des Rentenkapitals einzuführen:
„Wenn dieser Vorschlag umgesetzt wird, werden die Renten der Frauen steigen. Besonders alleinstehenden Frauen könnten zusätzliche Vergünstigungen gewährt werden.“
Nach Ansicht des Abgeordneten werden diese Maßnahmen sowohl die soziale Gerechtigkeit stärken als auch das Wohlergehen der Frauen verbessern.
Quelle: Bizim.media
