Der skandalumwitterte russische Talkshow-Moderator Vladimir Solovyov — berüchtigt für seine offen pro-armenische Haltung — hat erneut alle Grenzen überschritten und lieferte einen neuen Ausbruch an Hetze.
In seiner provokativen Sendung Full Contact hielt der kremlnahe Propagandist eine weitere tirade gegen Aserbaidschan und äußerte sich mit Formulierungen, die ethnische Feindseligkeit schüren und die regionale Lage anheizen könnten.
„Über 300 Kilometer unserer Grenze liegen an Aserbaidschan. Wenn Aserbaidschan militärische Aktionen gegen uns will — in Ordnung“, erklärte Solovyov, bevor er die Lesginen-Minderheit in Aserbaidschan ins Visier nahm. „Lesginen in Aserbaidschan haben nicht die besten Bedingungen, während sie im Dagestan mit großem Respekt behandelt werden. Wir können für ihre Rechte in Aserbaidschan kämpfen und die lesginische Bewegung voll unterstützen. Wer hat gesagt, Aserbaidschan sei vereint? Wer hat gesagt, seine Grenzen seien unverletzlich?“
Kritiker sagen, solche Äußerungen seien keine harmlosen Provokationen, sondern ein kalkulierter Versuch, die regionale Stabilität zu untergraben. Solovyov nutzt seine Sendezeit weiter als Bühne für anti-aserbaidschanische Propaganda und destabilisierende Rhetorik, mit dem Ziel, Zwietracht zu säen und radikale politische Ziele zu rechtfertigen.
