Die selbsthebende Bohranlage „Neptun“ wird derzeit mit Unterstützung von Schiffen der Aserbaidschanischen Kaspischen Seeschifffahrtsgesellschaft (ASCO) in ihr Einsatzgebiet — die „Umid“-Plattform — geschleppt.
Wie der Pressedienst von ASCO mitteilte, beteiligen sich die Versorgungs- und Schleppschiffe „Mardakan“, „Zirya“ und „Andoga“ an der Operation.
Zur Erinnerung: Die Bohranlage „Neptun“ wurde im Juni dieses Jahres mit Unterstützung der Schiffe „Govsan“, „Govsan-2“, SOCAR-1, „Andoga“, „Shuvelyan“ und „Mardakan“ aus dem turkmenischen Sektor des Kaspischen Meeres nach Aserbaidschan gebracht, um dort Modernisierungsarbeiten durchzuführen.
Der Beginn der Bohrung eines unterseeischen Erkundungsbohrlochs im südlichen Flügel des „Umid“-Feldes mit der Anlage „Neptun“ ist für Oktober 2025 geplant. Es wird das erste Bohrprojekt dieser Art mit einer selbsthebenden schwimmenden Bohranlage in der Geschichte von SOCAR sein.
Das Bohrloch wird das tiefste auf dem „Umid“-Feld sein, mit einer geplanten Tiefe von 7.067 Metern. Die Abschlussarbeiten und Schichttests sollen in etwa zehn Monaten erfolgen.
