Das staatliche Ölunternehmen Aserbaidschans, SOCAR, ist daran interessiert, sich an Projekten zur Entwicklung von Kohlenwasserstofffeldern in Turkmenistan zu beteiligen, sagte Vizeminister für Wirtschaft Sahib Alakbarov auf dem Turkmenistan-Investitionsforum (TIF 2025) in Awaza, laut Report.
Alakbarov hob auch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Energiesektor hervor und stellte fest, dass Baku – gemeinsam mit Usbekistan und Kasachstan – Wege untersucht, um grünen Strom aus Zentralasien über Aserbaidschan auf die europäischen Märkte zu bringen. Im Bereich Verkehr erklärte er, dass engere Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Turkmenistan der Schlüssel zur Optimierung des Ost-West-Korridors und zur Stärkung des Mittleren Korridors seien. Die Transitmengen zwischen den beiden Ländern erreichten in den ersten sieben Monaten 2025 über 1 Million Tonnen, was einem Anstieg von 13 % im Jahresvergleich entspricht, fügte er hinzu. Alakbarov erinnerte auch an ein trilaterales Treffen im August in Turkmenistan, bei dem ein Memorandum über die Entwicklung internationaler Flugverbindungen zwischen Aserbaidschan und Turkmenistan unterzeichnet wurde, und bezeichnete die logistischen Verbindungen als strategisch – nicht nur für die beiden Staaten, sondern auch für den gesamten Kaspischen Raum und darüber hinaus.
