Die staatliche Ölgesellschaft Aserbaidschans (SOCAR) arbeitet gemeinsam mit BP an der Entwicklung von Schulungen, Awareness-Programmen und praktischen Trainings für kleine und mittelständische Öl- und Gasfirmen im Land.
Am zweiten Tag der Baku Climate Week 2025 erklärte SOCAR-Vizepräsident Hikmet Abdullajew, dass kleine Unternehmen oft nur begrenzte Ressourcen hätten und nicht an großen internationalen Programmen teilnehmen:
„Wir ermöglichen ihnen Zugang zu Technologien und Know-how, die ihnen sonst nicht zur Verfügung stünden. Genau das macht dieses Programm besonders wertvoll.“
Er erinnerte daran, dass SOCAR im vergangenen Jahr der „Oil and Gas Methane Partnership 2.0 (OGMP 2.0)“ beigetreten sei. Dieses Programm verlange von den Mitgliedern nicht nur Emissionsdaten, sondern auch detaillierte Pläne zur Beseitigung jeder Emissionsquelle.
Abdullajew betonte, dass dieses Rahmenwerk inzwischen für alle Unternehmen, die Öl- und Gasprodukte in die EU exportieren, verpflichtend sei:
„Wer in diesem Geschäft ist, hat keine Wahl. Man muss teilnehmen und die Anforderungen erfüllen. Das ist ein Paradebeispiel für internationale Programme, die kontinuierliche Verbesserungen beim Umweltschutz, bei der Emissionsreduzierung und beim Übergang zu einem saubereren Geschäftsmodell sichern.“
SOCAR und BP bündeln Kräfte zur Unterstützung kleiner Öl- und Gasunternehmen in Aserbaidschan
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