Am 1. August wurden auf der Sonne 15 Eruptionen registriert, gegenüber sechs am Vortag.
Das teilten das Labor für Sonnenastronomie des Instituts für Weltraumforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften und das Institut für Sonnen-Erde-Physik der Sibirischen Abteilung mit.
„Die GOES-Röntgenmonitore haben am 1. August 15 Sonneneruptionen erfasst, im Vergleich zu sechs Ereignissen am Tag zuvor. Der Großteil entstand in der neuen aktiven Region 4167, wo die angesammelte Energie freigesetzt wurde. Die übrigen Eruptionen waren mehr oder weniger gleichmäßig über die Sonnenscheibe verteilt“, heißt es in der Mitteilung.
Forscher betonten, dass die Sonnenaktivität erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigt und das Wachstum der Sonnenflecken gestoppt hat. Der Aktivitätsschub blieb begrenzt und auf einen Tag beschränkt.
„Die Ereignisserie hatte keinerlei Auswirkungen auf die Erde“, schloss das Labor.
Am 1. August hatten Experten außerdem ein erhöhtes Risiko für M- und X-Klasse-Eruptionen in den nächsten zwei bis drei Tagen prognostiziert, ausgelöst durch neue aktive Regionen.
