Das Finanzministerium Aserbaidschans hat die Eckdaten des Staatshaushalts 2026 vorgestellt. Die Einnahmen werden auf 38,4 Mrd. Manat geschätzt, die Ausgaben auf 41,5 Mrd. Manat. Damit ergibt sich ein Defizit von 3,1 Mrd. Manat.
Der Abgeordnete und Ökonom Vugar Bayramov erklärte auf Facebook, dass im Haushalt ein Ölpreis von 65 US-Dollar pro Barrel angesetzt sei. Angesichts internationaler Prognosen von 50–60 Dollar bezeichnete er diese Zahl jedoch als nicht besonders vorsichtig.
Besonders bemerkenswert ist die wachsende Rolle der Nicht-Öl-Einnahmen: 2026 sollen sie 57,4 % aller Staatseinnahmen ausmachen – ein historischer Höchstwert, der auf die zunehmende Diversifizierung der aserbaidschanischen Wirtschaft hinweist.
Bei den Ausgaben sind 8,7 Mrd. Manat für Verteidigung und nationale Sicherheit, 7,6 Mrd. für wirtschaftliche Aktivitäten und 4,8 Mrd. für sozialen Schutz und soziale Sicherung vorgesehen. Insgesamt werden die Sozialausgaben mehr als 40 % des Gesamtbudgets betragen.
Die wichtigste Botschaft für die Bevölkerung lautet jedoch:
Ab Januar 2026 werden alle Arbeitsrenten indexiert und erhöht.
Davon profitieren 1,1 Millionen Bürger.
