Ein junger Mann aus Aserbaidschan behauptet, seine Beziehung sei gescheitert, nachdem seine Freundin ChatGPT um Rat gebeten habe – was in den sozialen Medien für Diskussionen und Spott sorgte.
Der Mann, der anonym bleiben möchte, sagt, das Verhalten seiner Partnerin habe sich nach dem Kontakt mit der KI grundlegend verändert.
„Ich weiß nicht, was es ihr gesagt hat, aber jetzt will sie Schluss machen. Ich konnte sie kaum beruhigen. Kann man sich irgendwo über dieses ChatGPT beschweren? Ich wünsche niemandem so eine absurde und frustrierende Situation. Es zerstört Beziehungen wie diese nörgelnden Freunde“, schrieb er.
So lustig der Fall auch wirken mag, er zeigt einen wachsenden Trend: Immer mehr Menschen suchen bei Chatbots und KI nach Rat in persönlichen und Beziehungsfragen. Nutzer teilen Gefühle, Zweifel und treffen sogar wichtige Lebensentscheidungen auf Basis von KI-Antworten.
Ähnliche Fälle wurden auch international gemeldet, bei denen Frauen nach Gesprächen mit Chatbots Beziehungen beendet haben. Da KI immer stärker im emotionalen und zwischenmenschlichen Bereich präsent ist, stellt sich zunehmend die Frage nach ihrem indirekten Einfluss auf menschliches Verhalten.
Derzeit gibt es keine rechtlichen Mechanismen, um die Rolle von KI in solchen persönlichen Angelegenheiten zu regulieren. OpenAI-CEO Sam Altman warnte bereits davor, zu viel mit KI-Tools zu teilen – die Technologie entwickle sich schneller, als Gesellschaft und Gesetzgebung mithalten könnten.

