In den vergangenen 15 Jahren hat die Türkei mehr als 100 Milliarden US-Dollar in über 100 Infrastrukturprojekte investiert, um die internationale Verkehrsanbindung zu stärken. Das erklärte Turhan Dilmaç vom Zentrum für Strategische Studien des türkischen Außenministeriums auf der 13. Sitzung des CICA-Think-Tank-Forums in Baku, wie Report berichtet.
Dilmaç betonte, dass eine effiziente Nutzung des Mittleren Korridors erhebliche Vorteile aus dem jährlichen Handelsvolumen von 700 Milliarden US-Dollar zwischen Europa und China bringen könne.
Zudem verwies er auf das gemeinsame Projekt mit dem Irak, den „Entwicklungspfad“, der den Persischen Golf über die Türkei mit Europa verbinden und in den Mittleren Korridor integriert werden soll.
Die jüngsten Vereinbarungen zwischen Aserbaidschan und Armenien in Washington eröffneten nach seinen Worten nicht nur Perspektiven für eine politische Lösung, sondern auch neue Chancen für den Ausbau regionaler Transport- und Kommunikationsverbindungen.
Der Mittlere Korridor führt von China über Kasachstan, das Kaspische Meer, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei nach Europa.
