Aserbaidschan plant, bis 2027 ein landesweites Frühwarnsystem einzuführen.
Wie Report berichtet, erklärte dies die stellvertretende Umwelt- und Rohstoffministerin Umayra Tagiyeva auf dem III. Nationalen Städtebaufórum (NUFA3) in Baku.
Laut Tagiyeva investiert die Regierung beträchtliche Mittel in die Modernisierung des hydrometeorologischen Beobachtungsnetzes.
„In den letzten fünf Jahren wurden 73 % der meteorologischen Beobachtungssysteme automatisiert und mit moderner Technologie ausgestattet, darunter Doppler-Wetterradare zur Erfassung von Niederschlägen (Regen, Schnee, Hagel) und Windbewegungen. Alle Daten werden in einem zentralen System zusammengeführt“, erklärte sie.
Die stellvertretende Ministerin fügte hinzu, dass in Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und dem Grünen Klimafonds ein großes Projekt zur Schaffung eines Frühwarnsystems in Aserbaidschan umgesetzt werde:
„Der Projektvorschlag wurde bereits vorbereitet und vom Grünen Klimafonds genehmigt.“
Tagiyeva betonte, dass laut den Berichten des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) die Einrichtung von Frühwarnsystemen einer der wichtigsten Faktoren für die Widerstandsfähigkeit von Städten sei:
„Nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie kann eine rechtzeitige Warnung – mindestens 24 Stunden im Voraus – die Schäden durch Naturkatastrophen um 30 % verringern.“
