Während der Sitzung des Dritten Ausschusses („Soziale Entwicklung“) der 80. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen wurden die Teilnehmer über die von Aserbaidschan ergriffenen Maßnahmen im Bereich der sozioökonomischen Entwicklung informiert, darunter über Fortschritte bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs).
Wie Report meldet, gab Schachrijar Gadschijew, Erster Sekretär der Ständigen Vertretung Aserbaidschans bei den Vereinten Nationen, die entsprechende Erklärung ab.
Er betonte, dass in Aserbaidschan regelmäßig Initiativen zur Verbesserung des Wohlstands, des sozialen Schutzes und der Lebensqualität der Bürger durchgeführt werden.
Das vom Präsidenten genehmigte Programm „Aserbaidschan 2030: Nationale Prioritäten für die sozioökonomische Entwicklung“ enthalte umfassende Maßnahmen im Einklang mit den festgelegten Prioritäten. Mit der Vorlage seines vierten Freiwilligen Nationalberichts im Jahr 2024 habe das Land ausführliche Informationen über seine Verpflichtungen von 2021 bis 2024 vorgelegt und Fortschritte bei der Umsetzung der Agenda 2030 demonstriert.
Der Diplomat erinnerte daran, dass sich infolge der in den letzten zehn Jahren verfolgten Sozial- und Wirtschaftspolitik der monatliche Mindestlohn um das 3,3-Fache und die Mindestrente um das 2,4-Fache erhöht habe.
Gadschijew berichtete außerdem über Fortschritte Aserbaidschans beim Wiederaufbau nach dem Konflikt.
Schwerpunkte der Regierung seien dabei Minenräumung, Infrastrukturentwicklung, wirtschaftliche und soziale Wiederherstellung sowie ökologische Nachhaltigkeit. Angesichts der Dringlichkeit dieser Aufgaben habe Aserbaidschan das nationale SDG 18 eingeführt, das dem Minenaktionsprogramm gewidmet ist.
Leider, so Gadschijew, habe die Zahl der Minenopfer seit dem Ende des Konflikts 409 Personen erreicht, was mehr internationale Unterstützung und stärkere Rechenschaftspflicht erfordere.
