Reisende bringen meist Souvenirs mit — manchmal ist das „Mitbringsel“ eine Krankheit. Beobachtungen zeigen, dass einige Aserbaidschaner unbewusst Viren und Infektionen aus dem Ausland einschleppen.
Was sind „Reisekrankheiten“?
Der Allgemeinmediziner Adil Mukhtarov erklärt, dass die Gründe für Arztbesuche nach Reisen unterschiedlich sind. Unter dem Begriff werden häufig Symptome wie Durchfall, Erbrechen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Husten, Atemnot, Hautausschlag und sogar Augenentzündungen zusammengefasst.
Aus heißen und tropischen Regionen treten besonders Hautprobleme und Insektenstiche auf; bei Allergikern kann die Behandlung länger dauern. Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten den Gesundheitszustand bei der Wahl des Reiseziels berücksichtigen. Reisende nach Asien und Afrika bekommen mitunter Magen-Darm-Infektionen durch mangelhafte hygienische Verhältnisse.
Tipps:
Vor der Reise die epidemiologische Lage im Zielland prüfen, mit Straßenessen vorsichtig sein und kein Leitungs- oder Quellwasser trinken.
Medizinische Risiken nach Regionen
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Türkei und Georgien: Lebensmittelvergiftungen, saisonale Grippe.
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Arabische Länder: klimabedingte Verdauungsstörungen.
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Kalte Regionen (Russland, Europa): Grippe und Lungenentzündung.
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Tropen in Afrika und Asien: Malaria, Fieber, verschiedene Dermatitiden.
