Die meisten Aserbaidschaner betrachten die Wiederherstellung der staatlichen Souveränität als den Beginn „neuer Chancen“, so eine landesweite Umfrage des Zentrums für Sozialforschung, die vom 12. bis 16. September unter 1.200 Erwachsenen (18+) durchgeführt wurde.
Zentrale Ergebnisse: 96 % sagen, dass Aserbaidschan nun größere Möglichkeiten in den internationalen Beziehungen hat, während 77,4 % glauben, dass die Außenpolitik zuvor durch die Konzentration auf Besatzungsfragen eingeschränkt war.
91,2 % stimmen zu, dass die Öffnung der Zangezur-Route realistisch wird.
82,5 % sagen, dass die Wiederansiedlung in Karabach und Ost-Zangezur eine proportionalere Bevölkerungsverteilung unterstützt.
82,7 % sehen eine Erweiterung der Rechte und Freiheiten der Bürger.
Insgesamt verbinden die Befragten das Ergebnis des 44-tägigen Krieges und die Wiederherstellung der Souveränität nicht nur mit territorialer Befreiung, sondern auch mit einer stärkeren internationalen Stellung, einer gefestigten nationalen „Sieger“-Identität und breiteren strategischen Optionen für das Land.
