Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev und der armenische Premierminister Nikol Paschinjan trafen sich in Kopenhagen am Rande des 7. Gipfels der Europäischen Politischen Gemeinschaft und bekräftigten ihre Bereitschaft, die Friedensbemühungen zu verstärken.
Laut Report betonten beide Staatschefs die Bedeutung der Vereinbarungen, die Anfang dieses Jahres beim Washingtoner Friedensgipfel unter der Initiative des US-Präsidenten Donald Trump erreicht wurden, und unterstrichen ihre Verpflichtung zur weiteren Umsetzung der Washingtoner Erklärung. Die Gespräche befassten sich mit den Vorteilen regionaler Verkehrsanbindungen, dem laufenden Infrastrukturausbau Aserbaidschans und dem TRIPP-Projekt, das beide Seiten im Rahmen der regionalen Integration diskutierten.
Aliyev und Paschinjan begrüßten auch die einstimmige Entscheidung zur Schließung des OSZE-Minsk-Prozesses und seiner zugehörigen Strukturen und bezeichneten dies als Schritt zum Überwinden veralteter Formate.
Beide Staatschefs betonten die Notwendigkeit zusätzlicher vertrauensbildender Maßnahmen und vereinbarten, in der kommenden Zeit gegenseitige Kontakte aufrechtzuerhalten.
