Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) stellte in mehreren Containern, die in US-Häfen ankamen, Cäsium-137 in Chargen von Great Value Tiefkühlgarnelen fest, die vom indonesischen Unternehmen BMS Foods produziert wurden.
Die FDA warf dem Hersteller Verstöße gegen Produktions- und Lagerungsstandards vor.
Cäsium-137 gilt als gefährlich, da es das Krebsrisiko erhöhen kann. Daher stellte sich die Frage, ob solche Garnelen auch nach Aserbaidschan gelangten.
Die aserbaidschanische Lebensmittelsicherheitsagentur (AQTA) erklärte, dass Produkte dieses Herstellers nicht ins Land eingeführt wurden.
„Auf Grundlage von Medienberichten über den Rückruf radioaktiver Tiefkühlgarnelen in den USA führte die AQTA eine Untersuchung durch. Es wurde festgestellt, dass die Produkte des genannten indonesischen Herstellers nicht nach Aserbaidschan importiert wurden. Alle in das Land eingeführten Lebensmittel werden einer risikoorientierten Laborprüfung unterzogen, die Qualitäts- und Sicherheitsparameter sowie die Kontrolle auf Radionuklide mit modernen Methoden umfasst“, so die Behörde.
