In den Regionen, besonders in abgelegenen Dörfern, ist Lehrermangel häufig ein drängendes Problem. Verschiedene Maßnahmen werden vorgeschlagen; am häufigsten ist die Rede von finanzieller Unterstützung, um Lehrer für diese Einsatzorte zu gewinnen.
Experten empfehlen, die Gehälter in den Regionen jährlich um 25–40 % zu erhöhen, um den Mangel zu beheben.
Doch reicht das wirklich aus?
Abgeordneter Jeykhun Mamedov betont, dass die Ursache nicht nur am Gehalt liegt.
„Vor Kurzem hat das Ministerium für Wissenschaft und Bildung entschieden, Lehrkräften, die in ihrer Heimatregion arbeiten, Priorität einzuräumen. Arbeiten Pädagogen in ihrer Region oder in nahegelegenen Gebieten, kann das Problem teilweise gelöst werden. Eine Gehaltserhöhung ist ebenfalls möglich,“ erklärte der Parlamentarier.
Laut Mamedov sinkt das Interesse am Lehrberuf derzeit.
„Deshalb sind umfassende Maßnahmen nötig. Man könnte etwa Fahrkostenzuschüsse gewähren, die Miete staatlich übernehmen und andere Vorteile anbieten. Meiner Ansicht nach sollte das Gehalt mindestens um 30 % steigen. Dieses Problem löst man nicht mit einem Schritt — es muss in mehreren Bereichen gearbeitet werden,“ betonte er.
