Die Türkei bleibt das wichtigste Zielland für junge Aserbaidschaner, die im Ausland studieren möchten.
Wie der Bildungsexperte Rizvan Fikretoglu gegenüber BAKU.WS erklärte, wurden im Rahmen des staatlichen Programms 2024–2025 insgesamt 478 Studierende in die Türkei geschickt.
Ungarn folgt mit 321 Studierenden auf Platz zwei, Russland mit 198 auf Platz drei.
Auch China gewinnt in den letzten Jahren an Attraktivität, vor allem durch vereinfachte Visa-Verfahren, liegt aber zahlenmäßig deutlich hinter der Türkei und Ungarn.
„Die meisten entscheiden sich für die Türkei, Ungarn und europäische Länder. In die Ukraine gehen wegen des Kriegs heute nur noch wenige Studierende“, so Fikretoglu.
Besonders beliebt sind europäische Universitäten bei Master-Studierenden – wegen der internationalen Anerkennung der Abschlüsse und besserer Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Der Experte betonte, dass die Türkei aufgrund kultureller und sprachlicher Nähe sowie vergleichsweise niedriger Kosten auch künftig das wichtigste Zielland bleiben wird.
