Es ist jedoch nicht sinnvoll, Männer durch Stipendien in den Lehrberuf zu holen. Diese Meinung, die zuvor vom Abgeordneten des Milli Mejlis, Dscheyhun Mamedov, geäußert wurde, hat in der Gesellschaft eine breite Diskussion ausgelöst.
Der ehemalige Bildungsminister Firudin Djalilov erklärte gegenüber Bizim.Media, dass er mit der Ansicht des Abgeordneten nicht einverstanden sei. Seiner Meinung nach ist es äußerst wichtig, die Zahl der männlichen Lehrer an öffentlichen Schulen zu erhöhen, und Stipendien könnten dafür ein wirksames Instrument sein.
„Je mehr Männer an Schulen arbeiten, desto wohlerzogener und disziplinierter werden die Schüler. Zu diesem Schluss sind viele bekannte Psychologen und Pädagogen gekommen“, sagte er.
Der Ex-Minister fügte hinzu, dass bei der Auswahl von Lehrkräften an Universitäten die beruflichen Qualifikationen und nicht das Geschlecht entscheidend sein sollten.
„An Hochschulen spielt es keine Rolle, ob der Lehrende ein Mann oder eine Frau ist. Entscheidend sind die Fähigkeiten, das Wissen und die Qualifikation. Bei der Auswahl von Lehrkräften für Universitäten sollten genau diese Kriterien im Vordergrund stehen“, erklärte er.
F. Djalilov bewertete auch die Idee, Stipendien für Studenten, die pädagogische Fächer wählen, als positiv.
„Das Stipendium ist eine sehr gute Initiative. Es ist ein wichtiger Schritt, um junge Menschen für den Lehrerberuf zu motivieren“, so sein Fazit.
