Der russische Politologe Sergej Markov, Leiter des Instituts für Politische Studien, hat Behauptungen in sozialen Netzwerken zurückgewiesen, er sei nach Aserbaidschan übergesiedelt.
Die Gerüchte verbreiteten sich, nachdem ein „Videobotschaft“ im Netz auftauchte, in dem Markov angeblich erklärte, er sei nach Baku gezogen und halte Aserbaidschan für lebenswerter als Russland. Das Material gilt jedoch weithin als KI-generiert.
Gegenüber Bizim.Media dementierte Markov die Vorwürfe und betonte, dass er sich in Moskau befinde. Auf die Frage, ob er Pläne habe, künftig in Baku zu leben, antwortete er unmissverständlich:
„Ich werde in Moskau leben.“
Kontext
Am 22. August setzte das russische Justizministerium Markov auf das offizielle Register der „ausländischen Agenten“. Der Analyst erklärte, er habe davon nichts gewusst und vermutete, es könne sich um einen Fehler handeln.
