Aserbaidschan hat der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) für die Aufmerksamkeit bei der Untersuchung des Absturzes eines Embraer 190 der Fluggesellschaft AZAL am 25. Dezember des vergangenen Jahres sowie für die Unterstützung Kasachstans, das die Ermittlungen leitet, seinen Dank ausgesprochen.
Nach Angaben des Ministeriums für digitale Entwicklung und Verkehr wurde dies bei einem Treffen einer Delegation unter der Leitung von Vizeminister Elmin Mamedov mit dem ICAO-Generalsekretär Juan Carlos Salazar und dem Regionaldirektor des Europa- und Nordatlantikbüros der Organisation, Nicolas Rallo, in Bern, Schweiz, erklärt.
Die aserbaidschanische Seite betonte die Bedeutung, dass die Untersuchung von spezialisierten und erfahrenen Fachstellen durchgeführt wird. Die ICAO erinnerte daran, dass eine detaillierte und unparteiische Untersuchung eine der zentralen Anforderungen des Chicagoer Abkommens (Anhang 13) darstellt.
Die Organisation bekräftigte ihr Engagement, die Mitgliedstaaten bei der Einhaltung der globalen Standards der Flugsicherheit zu unterstützen.
Bei dem Treffen wurde außerdem eine Vereinbarung über die Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen der ICAO, der staatlichen Zivilluftfahrtbehörde und der Luftfahrtbranche Aserbaidschans erzielt.
Baku bekräftigte erneut seine Unterstützung für die Politik der ICAO in Bezug auf die Umsetzung internationaler Standards für Flugsicherheit, Luftsicherheit und Umweltschutz.
