In Aserbaidschan sollen in den kommenden zwei Jahren zehn Solar- und Windkraftwerke in Betrieb genommen werden.
Dies geht aus dem vom Finanzministerium veröffentlichten Bericht „Mittelfristiger Haushaltsrahmen 2026–2029“ hervor.
Dem Dokument zufolge werden Projekte im Gesamtwert von 2,7 Milliarden US-Dollar, die unter Beteiligung internationaler Finanzinstitutionen umgesetzt werden, den Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung bis 2027 auf 33,7 % und bis 2030 auf 38 % erhöhen.
Darüber hinaus soll bis 2035 der Anteil der erneuerbaren Energien an der installierten Kapazität 42,5 % erreichen.
In den letzten Jahren entfiel der größte Anteil der erneuerbaren Energieerzeugung in Aserbaidschan konstant auf Wasserkraftwerke.
Zudem hat das Ministerium für Ökologie und natürliche Ressourcen mit Unterstützung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in den Jahren 2024–2025 mit der Einführung von Systemen zur Überwachung, Berichterstattung und Verifizierung (MRV) im Klimabereich begonnen. Diese Systeme ermöglichen es, Aserbaidschans Klimapolitik gemäß internationalen Standards zu überwachen.
Die umgesetzten Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels werden dazu beitragen, die nationale Energiesicherheit zu stärken, internationale Klimaverpflichtungen zu erfüllen und das nachhaltige Wirtschaftswachstum im Rahmen eines „grünen“ Entwicklungsmodells zu beschleunigen.
