Aserbaidschan und Kasachstan arbeiten an der Schaffung eines neuen Transkaspischen Fährsystems für den Güterexport.
Das erklärte Kasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokajew auf einer gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich des Besuchs des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew.
Laut Tokajew stieg das Frachtaufkommen auf der Transkaspischen Route im Jahr 2024 um 62 % auf 4,5 Millionen Tonnen. Im laufenden Jahr beträgt das Wachstum 2 %, und die Entwicklung bleibt positiv. Gemeinsam mit internationalen Partnern wird an der Beseitigung von Engpässen und der Einführung eines einheitlichen langfristigen Tarifsystems gearbeitet, um die Effizienz zu erhöhen und einen reibungslosen Güterfluss sicherzustellen. Das Ziel ist, das Transportvolumen auf 10 Millionen Tonnen zu steigern.
Tokajew betonte zudem die Bedeutung des Ausbaus der Hafeninfrastruktur. In Kasachstan entsteht ein Container-Hub im Hafen von Aktau, während im aserbaidschanischen Hafen Aljat ein Frachterminal mit Beteiligung ausländischer, darunter chinesischer Partner geplant ist.
„Wir haben die Möglichkeit der Schaffung eines neuen Transkaspischen Fährsystems für den Güterexport erörtert“, sagte der Präsident Kasachstans.
Quelle: Report
