Das aserbaidschanische Ministerkabinett hat bedeutende Änderungen an den seit März 2019 geltenden „Regeln für die Nutzung von Straßen als Mautstraßen“ beschlossen.
Die neue, von Premierminister Ali Asadov unterzeichnete Entscheidung erweitert den Katalog der Verstöße, für die Fahrer haftbar gemacht werden können.
Laut den aktualisierten Regeln müssen sich Fahrer nun für zwei zusätzliche Vergehen verantworten.
Erstens: Neben dem Ein- oder Ausfahren auf einer Mautstraße ohne Passieren eines Zahlpunkts werden künftig auch Fahrer bestraft, die versuchen, durch Nebenstraßen die Maut zu umgehen.
Zweitens: Die neuen Vorschriften führen Sanktionen für die unbefugte Nutzung von Fahrspuren ein, die für Personen mit Mautbefreiung reserviert sind. Wer diese Sonderstreifen ohne das Recht auf freie Fahrt nutzt, wird ebenfalls bestraft.
Die Änderungen sollen die Kontrolle verschärfen, Mautbetrug reduzieren und den effizienten Betrieb der Mautstraßeninfrastruktur im Land sicherstellen.
