Laut Elchin Yusubov, dem Sonderbeauftragten des Präsidenten von Aserbaidschan für diese Gebiete, leben derzeit rund 15.000 Menschen in der Stadt Chankendi sowie in den umliegenden Bezirken Agdara und Chodschali.
Zur Bevölkerung zählen ehemalige Binnenvertriebene, die in ihre angestammten Gebiete zurückgekehrt sind, Mitarbeiter staatlicher und privater Institutionen in der Region sowie deren Familienangehörige.
Yusubov betonte, dass die Umsiedlung auch in mehreren wichtigen Dörfern wie Sugovushan, Hasanriz und Talysh im Bezirk Agdara sowie in der Stadt Chodschali und den Dörfern Ballydja, Tezebina und Khanyurdu im Bezirk Chodschali erfolgt ist.
„Im Rahmen des Umsiedlungsplans 2025 werden Renovierungs- und Wiederaufbauarbeiten in 18 Siedlungen durchgeführt — 11 im Bezirk Chodschali und 7 in Agdara“, erklärte Yusubov. „Die Rückkehr vertriebener Familien wird bereits unterstützt; bislang wurden etwa 6.400 ehemalige Binnenvertriebene umgesiedelt.“
Er fügte hinzu, dass die Planung für weitere Umsiedlungsmaßnahmen in den kommenden Jahren laufe, einschließlich der Festlegung prioritärer Siedlungen sowie der Organisation logistischer und infrastruktureller Unterstützung.
Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Wiederaufbau- und Integrationsstrategie Aserbaidschans für die nach dem Konflikt zurückeroberten Gebiete in Karabach.
