Präsident Ilham Aliyev empfing am Mittwoch die Beglaubigungsschreiben der neu ernannten französischen Botschafterin in Aserbaidschan, Sophie Lagoutte, was beide Seiten als Beginn einer neuen Phase der aserbaidschanisch-französischen Beziehungen bezeichneten, berichtete Report.
Während des Treffens überreichte Botschafterin Lagoutte dem Staatsoberhaupt ihre Beglaubigungsschreiben. Präsident Aliyev erinnerte an sein jüngstes Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Kopenhagen und betonte, dass „Fragen, die einst Missverständnisse zwischen den beiden Ländern verursachten, nun der Vergangenheit angehören“.
Der aserbaidschanische Staatschef hob hervor, dass eine neue Phase in der bilateralen Agenda begonnen habe, und betonte die Bedeutung der Wiederbelebung der Beziehungen zwischen den Völkern, der Ausweitung der Geschäftskontakte und der Stärkung der Zusammenarbeit in Kultur und humanitären Angelegenheiten. Botschafterin Lagoutte erklärte, dass tatsächlich eine „neue Seite“ in den Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Frankreich aufgeschlagen worden sei, und versprach, aktiv an der Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit zu arbeiten.
Das Treffen behandelte auch die erfolgreiche Entwicklung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, darunter Hochtechnologie, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie den Energiesektor, in dem Aserbaidschan und Frankreich über TotalEnergies eine langjährige Partnerschaft pflegen.
Beide Seiten stimmten in der Bedeutung überein, die Arbeit der zwischenstaatlichen Kommission wieder aufzunehmen, Städtepartnerschaften zu beleben und gegenseitige Geschäftsreisen zu organisieren, um die französische Beteiligung an neuen Projekten in Aserbaidschan zu fördern.
Die Gespräche endeten mit einem gemeinsamen Bekenntnis, die bilateralen Beziehungen in mehreren Bereichen weiter zu stärken und das gemeinsame Interesse an Stabilität und Entwicklung zu bekräftigen.
