Das Welturbane Forum (WUF13), das in Baku stattfinden wird, soll zu einem globalen Meilenstein für die Erneuerung von Verpflichtungen, die Fortschrittsbewertung und die Stärkung internationaler Partnerschaften werden.
Wie Report berichtet, erklärte dies Ana Claudia Rossbach, Exekutivdirektorin des UN-Siedlungsprogramms (UN-Habitat) und Stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen.
Laut Rossbach leben heute fast 3 Milliarden Menschen unter unzureichenden Wohnbedingungen, über 1 Milliarde in Slums oder informellen Siedlungen, und mehr als 300 Millionen sind obdachlos.
„Wohnraum ist die Grundlage für Würde, Chancen und Klimaresilienz. Deshalb bildet er das Kernstück des neuen strategischen Plans 2029–2034 von UN-Habitat, der Anfang dieses Jahres von den Mitgliedstaaten verabschiedet wurde“, sagte sie.
Rossbach betonte, dass WUF13 in Baku auf dem positiven Entwicklungsschwung aufbauen wird, der derzeit in Aserbaidschan zu beobachten ist.
„Seit der Eröffnung unseres Länderbüros in Baku Mitte 2023 arbeitet UN-Habitat aktiv mit nationalen und lokalen Partnern an integrierten urbanen Lösungen. Im Rahmen des 10-Millionen-Dollar-Projekts des Anpassungsfonds, das gemeinsam mit dem UNEP und der IOM umgesetzt wird, unterstützen wir Aserbaidschan beim Aufbau klimaresilienter Städte und Gemeinschaften entlang der Kaspischen Küste.
Dazu gehören die Ökologisierung der Infrastruktur in Baku, der Aufbau von Frühwarnsystemen in Neftçala sowie die Wassersicherheit durch Regenwassersammlung in Astara. Alle Initiativen beruhen auf lokaler Beteiligung und inklusivem Design. Darüber hinaus hilft UN-Habitat beim Aufbau von politischen und institutionellen Rahmenbedingungen für urbane Resilienz, die im Einklang mit nationalen Prioritäten und globalen Verpflichtungen stehen“, so Rossbach.
