Die Beseitigung nicht-physischer Hindernisse entlang des Nord–Süd-Transportkorridors ist einer der wichtigsten Schritte zur Verbesserung der Effizienz des Projekts.
Das erklärte die iranische Ministerin für Straßen und Stadtentwicklung, Farzane Sadeg, bei einem dreiseitigen Treffen von Regierungsvertretern aus Aserbaidschan, Russland und Iran in Baku, wie APA berichtet.
Sadeg wies darauf hin, dass Lastwagen an einigen Grenzübergängen aufgrund täglicher Durchgangsbeschränkungen warten müssen:
„Dieses Problem kann durch die Einführung eines elektronischen Warteschlangensystems verringert werden. Iran entwickelt derzeit Infrastruktur und digitale Systeme an verschiedenen Grenzpunkten.“
Sie erklärte, dass ein Entwurf für ein Memorandum über die Zollzusammenarbeit zwischen Iran, Aserbaidschan, Russland und Indien bereits an die Parteien übermittelt worden sei:
„Ich schlage vor, dass das Dokument bald finalisiert und unterzeichnet wird.“
Darüber hinaus schlug die Ministerin vor, eine technische Arbeitsgruppe für den elektronischen Datenaustausch über Waren und Fahrzeuge bei Export- und Transitoperationen einzurichten und regelmäßige Treffen in diesem Rahmen abzuhalten.
