Die Preise für grundlegende Lebensmittelprodukte, insbesondere für Fleisch und Milchprodukte, steigen weiterhin in Aserbaidschan. Trotz unterschiedlicher Produktionsmengen gibt es einen gemeinsamen Faktor für beide Produktkategorien: einen merklichen Preisanstieg, der weder bei den Käufern noch bei den Verkäufern noch Überraschung auslöst.
Laut Ölke.az ist der Preis für Butter, die zuvor für 18 Manat verkauft wurde, in nur wenigen Wochen auf 24 Manat gestiegen. Die Preise für Milchprodukte sind insgesamt um 10 bis 20 Prozent gestiegen. Währenddessen bleiben die Fleischpreise weiterhin konstant hoch und zeigen keine Anzeichen einer Senkung.
Ökonom Asif Ibrahimov erklärte, dass die Hauptursache für den Preisanstieg die Unfähigkeit des Binnenmarktes ist, die Nachfrage nach Fleisch- und Milchprodukten vollständig zu decken. Ein erheblicher Teil dieser Produkte wird aus dem Ausland importiert, einschließlich aus der Türkei, Russland und der Ukraine.
Der Preisanstieg hängt direkt mit den Änderungen der internationalen Marktpreise sowie mit logistischen und währungsbedingten Faktoren zusammen, die die Kosten importierter Waren beeinflussen.
Laut dem Experten betrifft der Preisanstieg auch lokale Produkte. Landwirte sehen sich mit höheren Kosten für Heu und Futtermittel konfrontiert, was die Rentabilität der Viehzucht verringert. Infolgedessen gibt es weniger Menschen, die sich mit dieser Art der Landwirtschaft beschäftigen, was wiederum die Produktionsmengen beeinflusst und zu weiteren Preissteigerungen führt.
