In Armenien sorgte ein russischer MiG-29-Jet für Aufsehen, nachdem er während eines Transports in Jerewan gegen einen Metallpfosten prallte und einen Straßenzaun durchbrach. Laut Shamshyan sperrten die Behörden den Verkehr zur Luftwaffenbasis Erebuni kurzzeitig.
Nach Angaben von Sputnik Armenia kam es durch einen Defekt am Schleppsystem dazu, dass das Flugzeug zurückrollte. Verletzt wurde niemand, die Schäden blieben gering, und der Konvoi konnte weiterfahren.
Doch das Bild eines außer Kontrolle geratenen russischen Kampfjets mitten in Jerewan bekam rasch eine symbolische Bedeutung.
Viele Beobachter sehen darin ein Spiegelbild von Moskaus nachlassendem Einfluss in Armenien: stark im Auftreten, aber unfähig, den Kurs zu halten.
In sozialen Netzwerken witzelten Nutzer: „Die MiG hat die Bremsen verloren — genau wie Russland im Südkaukasus“, womit sie die technische Panne zur geopolitischen Metapher machten.
