Die Ukraine plant, Erdgas im Wert von rund 2 Milliarden US-Dollar aus mehreren Ländern, darunter Aserbaidschan, zu kaufen.
Das erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj, wie ukrainische Medien berichten.
„Zusätzliches Gas können wir auch aus Griechenland beziehen — wir haben uns mit Premierminister Kyriakos Mitsotakis geeinigt. Es gibt Verständigungen mit anderen Ländern, auch mit Aserbaidschan. Alle arbeiten daran… Die Gasfrage wird gelöst“, sagte Selenskyj.
Nach seinen Worten müsse die Ukraine in der derzeit schwierigen Lage bereit sein, Gas im genannten Umfang zu beschaffen.
Norwegen werde einen Teil der Mittel in Form eines Zuschusses von 100 Millionen US-Dollar und eines weiteren Tranchen im Januar bereitstellen.
„Mehrere andere Länder stellen ebenfalls Zuschüsse bereit. Wir haben Vereinbarungen mit ukrainischen Banken — wir wissen, woher das Geld kommt und woher das Gas bezogen werden kann“, fügte der Präsident hinzu.
Selenskyj erklärte, dass Vizepremierministerin Julija Swyrydenko positive Vereinbarungen mit der Slowakei habe, während Energieministerin Swetlana Hrynchuk mit US-Energieunternehmen zusammenarbeite.
Der Präsident sagte außerdem, dass es Vereinbarungen über die Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) aus den USA gebe.
Nach seinen Angaben könnte das amerikanische Gas über ein polnisches Terminal in die Ukraine geliefert werden, falls Kiew sich für den Kauf entscheidet.
